Der Bär und die Nachtigall von Katherine Arden

Rezension, Buchbesprechung zu Der Bär und die Nachtigall von Kathrerine Arden

Das Cover des Buches war mir schon ins Auge gefallen. Es ist bunt, es ist auffällig aber es hat mich trotzdem nicht wirklich angesprochen. Ich hatte mit etwas kitschigem gerechnet. Mein Gehirn hat aus Cover, dem Titel und auf Grund der Tatsache, das eine Autorin das Buch geschrieben hat, etwas völlig anderes zusammen gebastelt, als einen hier erwartet. Dann habe ich auf Facebook das erste Mal eine Besprechung zu dem Buch gesehen und war tatsächlich baff, was sich hinter allem verbirgt. Es war mir sogar etwas peinlich, dass ich mir noch nicht mal den Klappentext angesehen habe, sondern einfach geurteilt habe…
In „Der Bär und die Nachtigall“ von Katherine Arden wird eine phantastische Welt um Sagen, Mythen, Geschichten und dem Leben zu dieser Zeit geschaffen.

Es ist ein Ausflug nach Russland in die Vergangenheit, während Götter und das Christentum noch mit einander rivalisieren. Wo Frauen entweder ins Kloster gehen oder heiraten.

Es ist der erste übersetzte Teil der Trilogie um Wasja, das Mädchen mit dem „Zweiten-Gesicht“ und ich hoffe sehr, dass die beiden anderen auch folgen werden.
Folgt mir in die magische Welt… Weiterlesen

Wir verlassenen Kinder von Lucia Leidenfrost

Rezension, Kurzmeinung zu Wir vergessenen Kinder von Lucia Leidenfrost

Das Buch ist aus dem Hause Kremayr & Scheriau. Einem Verlag aus Wien, der mich bereits mit dem Buch Die Hinrichtung des Martin P. von Klaus Oppitz begeistern konnte und auch mit diesem Titel „Wir verlassenen Kinder“ von Lucia Leidenfrost wieder meine Neugier geweckt hat. Diesmal sofort über die Gestaltung und über den Klappentext. Es erinnerte mich an eine Mischung aus einer möglichen Dystopie und einer wirklich dramatischen Geschichte, in der alle Erwachsenen ein Dorf verlassen und die Kinder dort zurück lassen.
Warum und ob es dauerhaft sein soll, das war mir nicht klar, aber meine Neugier war geweckt. Eure auch?
Dann folgt mir doch in ein kleines Dorf, an einem nicht näher benannten Ort… Weiterlesen

Die Kakerlake von Ian McEwan

Rezension, Buchbesprechung zu „Die Kakerlake“ von Ian McEwan

Es gibt Bücher, da hört man den Titel und denkt sich: was möchte mir der Autor denn damit sagen?
So ist es mir mit „Die Kakerlake“ von Ian McEwan ergangen. Möchte er über das Leben einer Kakerlake schreiben? Will er mir erklären, warum eine Kakerlake viel widerstandsfähiger ist als der Mensch? Will er etwas von Schwarmintelligenz erzählen?

Nein und doch ja – aber es ist so anders als man denkt. Und man kann die aktuelle Situation, die im britischen Parlament herrscht hervorragend in diesem Buch wieder finden, bis auf die Sache mit den Kakerlaken.
Wobei… wer weiß es was in den Köpfen/Körpern der Menschen vorgeht? Weiterlesen

Buch des Monats Februar 2020

Buch des Monats, Lesehighlights des vergangen Monats auf unserem Blog

Februar – ein Monat der uns mit Sturmtief Sabine ein paar Tage in Atem gehalten hat. Gefolgt von einigen Wettereskapaden, einer Lesung von der wir Euch noch berichten und nicht zu vergessen wir hatten Karneval oder Fasching, wie es Euch lieber ist.
Aber natürlich haben wir auch gelesen. Gute Bücher, Hörbücher, mäßige Bücher und Bücher, die es noch nicht mal wert waren eine Erwähnung zu finden…
Schneller als wir uns versehen konnten, war der Monat vorbei, dabei hatte er doch schon einen ganzen Tag mehr als gewöhnlich…
Damit ist es auch wieder Zeit für die Vorstellung unseres Buch des Monats Februar 2020.

Neugierig?
Dann könnt Ihr uns gerne folgen in die Vergangenheit und in das Land der Lombarden…

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Liebe mich, töte mich von Jennifer Hillier

Kurzmeinung, Rezension zu Liebe mich, töte mich von Jennifer Hillier

Ein Thriller aus dem Haus Penguin bei dem ich direkt vom Klappentext begeistert war. Ein Thriller, der versprach, dass ich evtl. in das kranke Hirn einer Mittäterin gucken können würde… Liebe mich, töte mich von Jennifer Hillier konnte nichts davon erfüllen.

Schade, starkes Potential aber für mich nicht gut umgesetzt… Warum, dass verrate ich Euch gerne hier, nach der Inhaltsangabe. Weiterlesen

Guten Morgen, Genosse Elefant (Christopher Wilson)

Buchbesprechung, Rezension zu Guten Morgen, Genosse Elefant (Christopher Wilson)

Auf der #LBC19 – in einem Workshop vom KiWi-Verlag – wurde ich neben einigen anderen Büchern auch auf dieses ungewöhnliche Buch aufmerksam gemacht. Guten Morgen, Genosse Elefant (Christopher Wilson)  Die Lektorin brannte regelrecht für diese Geschichte, die im Buchhandel aber irgendwie untergegangen ist und nicht so recht seinen Weg zum Leser fand. Im späteren Gespräch mit unserer lieben Anja, stellte sich sogar heraus, dass sie dieses Buch sogar schon gelesen hatte – und mehr als nur angetan war.
Meine Neugierde war also geweckt und so lernte auch ich Juri und seine ungewöhnliche Geschichte kennen.

Der rührendste Romanheld aller Zeiten.

Die lustige, traurige, spannende, lehrreiche, herzzerreißende Geschichte von Juri Zipit, der ein paar Wochen in Stalins Datscha verbringt und sein Vorkoster Erster Klasse wird. »Mein Name ist Juri Zipit. Ich bin zwölfeinhalb Jahre alt und lebe in einer Personalwohnung im Hauptstadtzoo gleich gegenüber vom Seelöwenteich hinter der Bisonweide, direkt neben dem Elefantengehege. Mein Papa ist Doktor Roman Alexandrowitsch Zipit, Professor für Veterinärmedizin, Fachgebiet Neurologie der Großhirnrinde, also ein Spezialist für alles, was im Kopf der Tiere schiefgehen kann. Als ich sechseinviertel Jahre alt war, passierte mir das größte Pech. Ein Milchwagen ist von hinten in mich reingerumst. Hat mich durch die Luft gepfeffert, bis ich auf den Boden geknallt bin, kopfvoran aufs Kopfsteinpflaster. Dann kam hinterrücks die Straßenbahn und ist über mich rüber. So was hinterlässt einen bleibenden Eindruck.Ich möchte Ihnen erzählen, wie ich einmal ein paar Wochen im Zentrum der Macht verbracht habe. Es waren höchst vertrauliche Angelegenheiten und dubiose Ereignisse, die zu düsteren Geschehnissen führten. Geheimnisse versteckt in der Geschichte. Ich baue auf Ihr Schweigen. Außerdem will ich Sie beschützen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit. Also, psssst.« (Quelle: kiwi-verlag.de)

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