Schweizer Logout von Armin Öhri

Kurzmeinung, Rezension zu Schweizer Logout von Armin Öhri

In der Vorschau vom Gmeiner Verlag habe ich dieses Buch entdeckt. Als Fan von technischen Thrillern und auch bedingt durch meine Bloggeraktivität auch Internetafiner Mensch hat mich “Schweizer Logout” von Armin Öhri sehr angesprochen.
Was passiert, wenn es das Internet (wie wir es kennen) plötzlich nicht mehr gibt? Was hängt alles dran an unserem Netz? Wäre es wirklich so schlimm, wenn wir plötzlich nicht mehr alles posten, kommentieren und in einer Flut von nicht bis schlecht geprüften Nachrichten versinken würden?
Mit diesen Gedanken bin ich also in die Story eingestiegen…

Das Buch startet mit der Story eines Lehrers, der Kinder belästigt haben soll und macht uns mit dem Hacker Maxi bekannt. Diese komplette Story nimmt recht viel Raum ein und meiner Meinung nach ist sie für die eigentliche Geschichte gar nicht bis Maximal nebensächlich wichtig. Bis auf Maxi bleibt uns aus diesem ganzen Teilplot nichts mehr erhalten.

Im eigentlich Buch geht es darum, dass ein Umweltaktivist eine App entwickelt, mit dem er Daten im Internet öffentlich macht. Er verursacht große Ausfälle im Netz, was zu Verkehrschaos, einem dramatischen Zugunfall und zu vielen anderen Problemen führt. Sein Ziel ist die Rettung der Welt. Denn unser Umgang mit dem Internet, die Nutzung von Clouds, das ständige Posten von Beiträgen tötet die Welt  durch die Verschwendung natürlicher Ressourcen.

Das Thema an sich finde ich unfassbar interessant, Datensicherheit, Hacker, Apps die sich verbreiten und viel Schaden anrichten. Auswirkungen auf uns, auf das Leben, die Wirtschaft und den Alltag… Aber überzeugen konnte mich dieses Buch nicht. Der Hauptgrund liegt am Schreibstil von Armin Öhri, der es mir persönlich nicht möglich gemacht hat einen Bezug zu der Geschichte oder zu einem Protagonisten aufzubauen.

Es gibt einfach Schreibstile, die liegen einem nicht und daher bekommt man nicht den Sogeffekt, der einen ins Buch zieht und so ist es mir hier ergangen. Armin Öhri ist Schweizer und er weiß was er tut, leider kommen er und ich beim Lesen aber nicht richtig zusammen. Was jetzt nicht heißt, dass das Buch schlecht ist. Es hat mich nachdenklich gestimmt. Hat mir bei dem Zugunfall ein merkwürdiges Gefühl verursacht, aber es hat einfach nicht richtig Klick gemacht bei mir.

Daher kann ich an dieser Stelle nur sagen: Ich habe es gelesen und nicht abgebrochen, da mich die Thematik wahnsinnig interessiert, aber für mich komme ich zu dem Ergebnis, dass es einfach nicht zu 100% gepasst hat zwischen mir und dem “Schweizer Logout” von Armin Öhri.

Buchinformationen:
Kurzmeinung, Rezension zu Schweizer Logout von Armin Öhri

(c) Gmeiner Verlag

In der Schweiz kommt es zu einer beispiellosen Häufung von Internetstörungen: gelöschte Webseiten, geleakte Passwörter, ungewollt verschickte Pornografie. Das lässt die aufstrebende Online-Journalistin Mia Abderhalden und den jungen Hacker Maxi Winter aufhorchen. Was hat es mit den groben Sicherheitslücken auf sich? Die beiden ermitteln. Dabei bahnt sich eine Gefahr an, welche die Eidgenossenschaft in eine Katastrophe stürzen könnte. Was passiert, wenn jemand das Internet im gesamten Land lahmlegt?

(c) Gmeiner Verlag

Erscheinungsdatum: 09.o3.22
280 Seiten
als Ebook und Paperback erhältlich

ISBN 978-3-8392-0192-3

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