Frei von der Leber weg…Bloggen 2022

Was bleibt in Erinnerung von Büchern?

Das heutige Thema beim Buchgeflüster heißt:
Frei von der Leber weg…

Gerade zum Beginn eines jeden Jahres kommen die Überlegungen:
Was ist im letzten Jahr gut gelaufen?
Was ist im letzten Jahr schlecht gelaufen?
Gibt es Dinge die ich ändern möchte?
Gibt es einen Plan für das kommende Jahr?

Was soll ich sagen? Es gibt alles und nichts!

Ich habe bei Instagram gesehen, dass einige Accounts jetzt anbieten sich zusammen zu finden und gemeinsam überlegen einen Blogplan zu erstellen. Einen genauen Plan über Content den “ich” veröffentlichen möchte. Immer für mindestens einen Monat im Voraus.
Genau geplant – genau bedacht, terminiert inkl. den passenden Beiträgen auf Instagram und Facebook dazu… Klingt für viele gut, für mich klingt das nach einem wahrgewordenen Albtraum.

Das ist ein Hobby! Damit verdiene ich kein Geld, das soll mir Spaß machen. Ich poste etwas, wenn ich es möchte und nicht weil ich es muss…

Buchgeflüster, alles rund um das Thema Buch was uns als Leser bewegt.

(c) Tii & Ana

Wenn ich sowohl hier als auch auf den anderen Plattformen alles akribisch planen müsste, dann wäre ich schnell am Ende meiner Lust. Es würde sich für mich immer anfühlen wie ein: Du musst jetzt aber noch etwas online stellen. Du musst noch einen Blogartikel verfassen und bei “Du musst” bin ich raus.

(c) Anja

Letztes Jahr musste ich, wie viele andere auch, zu Hause arbeiten und ich habe an genau diesem Hobbytisch gesessen und gearbeitet, an dem ich gerade diesen Beitrag schreibe. Ich musste (mangels anderer Gelegenheit) meinen ganz privaten Bereich plötzlich für die Arbeit öffnen.
Ich konnte mich nicht mehr hier hinsetzen und konstruktive Beiträge schreiben, wo mein Arbeitskram lag – mir fehlte mein Rückzugsplatz.
Es war nicht mehr mein Lieblingsplatz in der Wohnung.
Mein Rückzugsort, der mein ruhiger Hafen war, war plötzlich für meinen Geschmack “kontaminiert”. Besser kann ich es nicht ausdrücken. Immer wenn ich mich hingesetzt habe, um etwas für den Blog zu machen lagen Arbeitsdinge dort. Ich wollte da in meiner Freizeit einfach nicht sitzen… Also habe ich mich mehr und mehr zurück gezogen und weniger gebloggt. Denn über das Tablet ist es halt doch mühselig.

Dank der gefundenen Lösung in unserem Büro (danke Chef) ist mein Hobbyeckchen auch wieder dabei mein Lieblingsplatz zu werden.
Ich habe ein wenig umgeräumt. Habe etwas neu dekoriert für frischen Wind. Fülle die Ecke mit neuen Dingen und schönen Momenten.

Jetzt sind wir wieder im hier und jetzt:
Natürlich überlegt man sich nach einem Jahr, das für mich und meine Bloggerarbeit wirklich dürftig war, wie es sich entwickeln soll. Wie man sich aus dem Loch herausholt.
Ob man neue Ideen hat, wie man etwas ändern kann – aber komplett durchgeplant? Das bin ich nicht! Ich bin mehr der Typ: Frei von der Leber weg…
Spontanität und Freude an der Sache sind für mich wichtig. Ich möchte Euch Bücher vorstellen, ein wenig mitnehmen und begeistern. Ich möchte schreiben, weil ich etwas zu sagen habe. (Natürlich hoffe ich, dass es jemand liest)

(c) Anja

Ich bin daher eher wie dieses Knallbonbon. Es sind zwar immer die gleichen Komponenten die drin stecken, aber man weiß nie was rauskommt!

2022 ich bin bereit für Dich!

 

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18/01/2022 12:22

Hallo Ana, ich verstehe Deinen Widerwillen gegen langfristige Blogplanung und Festlegung so gut! Man hat schon genug Zwänge, wieso soll man sich da beim Hobby, das man schließlich aus Spaß betreibt, auch noch so ein Gerüst aufzwingen? Da ihr hier zu zweit bloggt, ist sicher ein bisschen Absprache gefordert. So geht es mir mit meiner Mitbloggerin Ayasha schließlich auch. Wenn sich aber die richtigen Leute finden, kann man sich ein bisschen koordinieren und sich doch die Freiheit geben, alles über den Haufen zu werfen und spontan etwas anderes zu machen. Das sehe ich auch als Bereicherung und man lässt damit… Weiterlesen

17/01/2022 10:39

Huhu meine Feine! ich fühle deine Worte sehr, ein Blogplan würde mich unter Druck setzen! Kerstin und ich hatten mal einen, als wirklich regelmäßig und viel bei uns online ging, einfach, um nicht aus Versehen zwei Beiträge hintereinander zu posten. Aber gezielt, um Content zu bieten, bin ich auch raus. Bezüglich des Homeoffice hattest du ja bei unserer #SuBventur geschrieben und ich kann mich nur wiederholen, ich kann es sehr nachempfinden, dass du dich damit schwertust oder getan hast, privaten und beruflichen Raum u vermischen. Ich hatte es beruflich (nur) am Anfang der Pandemie und von daher weiß ich gut… Weiterlesen