Herzschlag des Bösen von Matthias Soeder

Rezension, Buchbesprechung zu Herzschlag des Bösen von Matthias Soeder

„Herzschlag des Bösen“ von Matthias Soeder ist der erste Teil der geplanten Dilogie und endet an einem Punkt, an dem man sich mitten in der Geschichte befindet und eigentlich weiterlesen möchte… Das ist clever und fies gleichzeitig!

Aber fangen wir doch erst mal an etwas von der Geschichte zu erzählen…

Igor heißt unser Mörder und er tötet Frauen bestialisch, denn nur das verschafft ihm Ruhe. Parallel erfahren wir, dass er scheinbar an Flashbacks leidet aus vergangenen Leben UND aus seiner Kindheit und Jugend. Er glaubt in der Journalistin eine Nonne zu erkennen, die in zur Zeit der Hexenverbrennung gefoltert hat und sie landet dadurch landet weit oben auf der „Wunschliste“. Um aus Ihr das perfekte Opfer zu machen überwacht er sie und will alles über sie wissen.

Wen gibt es noch?
Die Journalistin und der Pilot, die sich ineinander verlieben, ein Paar werden in der Story und scheinbar glücklich sind,  trotz einiger Unstimmigkeiten.
Dann gibt es noch die Polizisten aus Frankfurt, die per Amtshilfegesuch aus den USA ermitteln und Befragungen durchführen sollen.
Einen Co-Piloten, der auch nicht ganz sauber zu sein scheint.

Was ergibt das?
Wir haben einen völlig durchgeknallten Serienmörder, einen Piloten, eine Journalistin die zu Beginn in Nigeria extrem misshandelt wird und einige Nebencharaktere. Keine der Randfiguren kommt  sympathisch rüber und leider bleiben mir persönlich der Pilot und die Journalistin etwas blass während der kompletten Story… Der einzige Protagonist, der wirklich sehr detailliert geschildert wird ist Igor.

Aber wie gehört das alles zusammen? Wer ist Igor wirklich? Ist Igor vielleicht nur ein Teil einer Person, die wir in dem Buch ebenfalls begleiten?

Matthias Soeder legt hier sehr viele Handlungsstränge an und mischt diese dann noch in der Geschichte lustig durch.  Leider habe ich den Zusammenhang zwischen dem Anfang und der eigentlichen Story bis zum Ende des Buches nicht entdecken können, ausser um zu schockieren und auf die Mißstände in dem Land aufmerksam zu machen – vielleicht kommt dazu noch etwa im zweiten Teil. Auch liegen am Ende noch einige Stränge lose nebeneinander, was aber zu erwarten war – der zweite Teil kommt ja noch.

Sprachlich liegt dieser Thriller eher im härteren Bereich und man darf nicht zimperlich sein, denn es rutscht an einigen Stellen definitiv ins vulgäre ab. Muss man mögen.

Hat es mir gefallen?
Das kann ich nicht mit einem klaren JA beantworten, denn mich haben einige Dinge tatsächlich abgestoßen, was die Protagonisten von sich geben und wie sie agieren und ich rede hier nicht vom Killer.

„Herzschlag des Bösen“ von Matthias Soeder ist ein Thriller der mit Sicherheit polarisiert auf Grund des gewählten Schreibstils und von mir daher nur eine eingeschränkte Empfehlung bekommt.

Buchinformationen:
Rezension, Buchbesprechung zu Herzschlag des Bösen von Matthias Soeder

(c) mainbook

Du glaubst, die große Liebe gefunden zu haben. Du hast keine Ahnung, dass du von einem bestialischen Serienmörder gejagt wirst. Du weißt nicht, dass er etwas mit dir vorhat. Und das ist abgrundtief böse … Der hochintelligente Psychopath Igor Poljakow ist ein Meister der Tarnung. Er hört jedes deiner Worte, sieht jede Bewegung. Wie ein unsichtbarer Geist ist er immer bei dir. Im blindwütigen Hass wird die Rache zu seinem Lebensinhalt. Während der Jagd kommt er dir so nahe, wie noch keinem seiner Opfer zuvor. Erbarmungslos zeigt der Thriller einen schockierenden Blick in die dunkle Seele des Wahnsinns.

Verlag: MainBook
Erscheinungstermin: 07.07.21
Taschenbuch ‏ : ‎ 270 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3948987076
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3948987077
Auch als EBook erhältlich

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