Die Offenbarung der der Johanna von Mathias Aicher

Kurzmeinung, Rezension zu Die Offenbarung der Johanna von Mathias Aicher
Kurzmeinung:

Die Autorin Hanna lebt sehr zurückgezogen und hat Ihr Heimatdorf seit den 80ern nicht mehr besucht. Mit dem Tod des Vaters kehrt sie zurück in das Haus, indem sie aufgewachsen ist und wird konfrontiert mit der Vergangenheit:
Dem Mord Ihrer damals besten Freundin und auch damit, dass Ihr Bruder beschuldigt wurde und sich in der Haft umgebracht hat. „Die Offenbarung der Johanna“ von Mathias Aicher ist tatsächlich eine Offenbarung! Wir erleben als Leser Psychospielchen und ein unglaublich gut erzählte Story in einem sehr skurrilen Setting.

Der Autor lässt  uns an der Premierelesung von Hanna teilhaben, die in dem Geburtsort stattfindet und dort bekommen wir die Geschichte erzählt – zusammen mit 300 Gästen im Kaisersaal. Ein Buch im Buch das schonungslos über die Einwohner und uns als Leser hinwegrollt!
Stück für Stück setzt sich das Ganze zusammen, bis wir am Ende die komplette Wahrheit kennen.  Ich kann nur sagen: großartige Idee und grandios umgesetzt.

Mathias Aicher schreibt authentisch, manchmal derb und bleibt sich selber auch im Buch treu.  Alles was man als Außenstehender auf Facebook oder Instagram über den Autor als öffentliche Person erfährt, findet man auch in der Story wieder.

Klare Leseempfehlung von meiner Seite für „Die Offenbarung der Johanna“ von Mathias Aicher.

Buchinformationen:
Kurzmeinung, Rezension zu Die Offenbarund der Johanna von Mathias Aicher

(c) Piper

 

Piper Verlag
Erschienen am 05.10.2020
EBook
EAN 978-3-492-98712-7

Auch als Print erhältlich:
EAN 978-3-492-50374-7

 

Auszug aus der Inhaltsangabe :

Eine Bestsellerautorin, eine ausverkaufte Lesung, ein klaustrophobischer Albtraum ohne Ende, ein Mordfall von 1988, ein Mörder, der nie verurteilt wurde, ein dunkles Geheimnis, mit dem Potential, ein ganzes Dorf in den Abgrund zu reißen…
„Wie fühlt man sich, wenn man weiß, dass man in knapp vierzig Minuten sein Heimatdorf in Schutt und Asche legen wird? Wenn man weiß, dass danach nichts mehr so sein wird, wie es war?“
Die in Berlin lebende Bestsellerautorin Johanna Krämer veranstaltet in ihrem Heimatort Woltersweiler im Saarland eine Lesung. Im Kaisersaal, der mit über 300 Personen ausverkauft ist. Niemand ahnt, dass es keine ›normale‹ Lesung werden wird, sondern für alle Anwesenden ein Horrortrip in die Abgründe der Vergangenheit…Am Ende der Nacht, die sich für alle Beteiligten zu einem nicht enden wollenden Albtraum entwickelt und jeden Einzelnen an seine psychischen und physischen Grenzen – und darüber hinaus – bringt, kommt es zum Showdown zwischen Johanna und dem wahren Mörder.

(c) Piper

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