Wolfsspiel von Christian Jaschinski

Buchbesprechung / Rezension zu Wolfsspiel von Christian Jaschinski

Zum Buch:

»Der einzige Grund, warum du noch am Leben bist, ist der, dass ich es dir erlaube.
Noch nicht abgedrückt habe.
Wenn ich will, dass du stirbst, bist du tot.
Du erinnerst dich an deinen Fehler, nicht wahr?
Das ist gut.
Dann verstehst du auch, warum dein Weg hier enden muss.«
Lippe in Angst: Ein Toter, der nicht identifiziert werden kann, und ein Killer, der keine Spuren hinterlässt. Kriminalhauptkommissar Florian Dreier und sein Team ermitteln fieberhaft, um weitere Morde zu verhindern. Währenddessen sucht die Strafrichterin Tara Wolf nach dem mysteriösen Rocker, der ihren Mann ermorden ließ. Dabei gerät sie in Lebensgefahr …

Quelle: Gmeiner Verlag

Inhalt & Fazit:

Wir begleiten die Ermittler Florian Dreier & Team etwas mehr als eine Woche während sie versuchen den Killer zu fassen, der in Westphalen sein Unwesen treibt. Allen Beteiligten ist klar, dass auf Grund der Art, wie die Leichen platziert werden, dass es noch mehr Tote geben wird… Aber wer steckt dahinter und warum?

Leider war mir schon zur Mitte des Buches klar, wer dahinter steckt und damit war es auch keine große Überraschung mehr, als dann der “Showdown” kam.

Neben dem Ermittlerteam verfolgen wir in einem zweiten Strang die Ermittlungen der Staatsanwältin Tara Wolf, die auf eigene Faust versucht Kriminelle hinter Gittern zu bringen, wenn der offizielle Weg nicht gefruchtet hat. Gemeinsam mit einer IT-Studentin und Peter Falke steckt sie ihre Nase auch in diesen Fall. Außerdem ermittelt sie weiterhin in dem Fall um ihren getöteten Ehemann, denn sie will wissen wer dafür verantwortlich ist und lässt nicht locker…

Dies ist der zweite Teil rund um diese beiden Teams und man kann das Buch durchaus alleine lesen ohne Vorkenntnisse. Alles Wichtige wird dem Leser vermittelt, aber ich denke man kann die persönliche Entwicklung der Protagonisten nur beurteilen, wenn man beide Teile gelesen hat – ich kann es an dieser Stelle nicht.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, die Dialoge stellenweise skurril und auch witzig. Die Protagonisten haben alle Ihr Päckchen zu tragen in diesem Krimi und stehen in mehr oder weniger engem Kontakt zueinander. Im Ganzen ein solider Krimi ohne viel Blut, den man gut “schmökern” kann.

Was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass scheinbar irgendwie jeder jeden kannte. Ob wir von Ermittlerseite her die Opfer oder auch den Täter betrachten und doch wusste niemand worum es ging oder stellte einen Zusammenhang her.

Zusammenfassend kann ich hier sagen: Rache wird am besten kalt serviert.
Gut geschrieben, mit mittlerem Spannungslevel lädt Wolfsspiel zum Verweilen ein. Sicherlich die richtige Lektüre für Freunde von Krimis mit Ermittlungsarbeit und Protagonisten, die alle kein einfaches Leben haben. 3,5 von 5 möglichen Punkten.

Wer möchte, kann hier in das Buch hineinschnuppern.

Danke an den Gmeiner Verlag für das Leseexemplar.

 

Buchbesprechung / Rezension zu Wolfsspiel von Christian Jaschinski

(c) Gmeiner Verlag

Buchinformationen:

Taschenbuch: 314 Seiten
Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage
Erscheinungsdatum: 13.02.19
ISBN-10: 3839223881
ISBN-13: 978-3839223888

 

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