Der Blumensammler von David Whitehouse

Ausgebreiteter Umschlag auf Holzdielen und das blanko Hartcoverin Mint liegt links teilweise auf dem Umschlag

Klappentext:

New York, 1983. Als Peter Manyweathers in einer Bibliothek einen alten Brief entdeckt, weiß er noch nicht, dass er gerade das größte Abenteuer seines Lebens in den Händen hält. Sechs seltene Blumen sind in dem geheimnisvollen Brief notiert. Sechs Blumen, die so unvergleichlich sind, dass Peter Manyweathers für sie um die ganze Welt reisen wird.

Inhalt & Fazit

Wir begleiten in diesem Buch Peter Manyweather auf seiner Reise um die Welt um sechs seltene Blumen zu finden und lernen dabei einen Menschen kennen, der eigentlich ein Einzelgänger und eher feige ist. Aber dieser eine Brief bewegt etwas tief in ihm und er verändert sich. Er wagt sich weit aus seiner Komfortzone hinaus und bereist die Welt um diese sechs besonderen Blumen und die Liebe zu finden.

Aber Peter ist nicht der einzige Protagonist, dessen Weg wir ein Stück begleiten. Wir dürfen den scheinbar bärbeißigen und harten Professer Cole kennenlernen und Dove… ein junger Mann, ein Waisenkind und eine scheinbar velorene Seele. Das besondere an dieser Geschichte ist, dass Dove Erinnerungen von Peter Manyweather teilt, aber wie kann das sein, denn er kennt den Mann nicht. Aber es ist nicht nur dieser Aspekt der uns stutzen lässt, sondern auch die Tatsache, dass zwischen der Geschichte von Peter und der von Dove ca. 30 Jahre liegen.

Was sich wie eine übernatürliche Geschichte anhört ist in Wirklichkeit eine wundervolle und berührende Geschichte dreier Menschen, dessen Schicksal miteinander verwoben ist auf die ein oder andere Weise. Ich kann nur sagen, mir ist das Herz wirklich aufgegangen bei der Lektüre dieses Buches.

David Whitehouse hat es meisterlich geschafft ein Buch zu schreiben, das man mit Muße und wirklich “richtig” lesen muss, denn die Zusammenhänge der einzelnen Situationen gehen sonst unter oder man versteht sie erst gar nicht. Die kleinen Anmerkungen und das was manchmal zwischen den Zeilen steht sind wichtig für den Fortgang der Geschichte. Es ist vom Stil her keine besonders anspruchsvolle Lektüre und doch spielt der Autor famos mit den Worten und hat einen sehr angenehmen Sprachrhythmus. Er zieht einen dadurch in die Welt der Blumen und nimmt einen mit auf eine wirklich ungewöhnliche Reise.
Die Beschreibungen der Blumen und der Orte sind großartig und man kann sich die alles bildlich vorstellen.

David Whitehouse hat mich emotional berührt durch das Schicksal dieser Menschen und lässt mich doch am Ende mit einem Lächeln und einem viel größeren Wissen über Blumen zurück.

Ein wundervoller Roman, den ich gelesen habe auf Grund einer Empfehlung von Florian Valerius aka “Der literarischeNerd” und ich habe nicht eine Sekunde bereut, die ich in dieser Geschichte verbracht habe.

Absolute Leseempfehlung meinerseits für diese tolle Geschichte und volle 5 von von 5 Punkten.

An dieser Stelle möchte ich noch meinen Dank aussprechen an den Tropen Verlag aus dem Haus Klett-Cotta für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Buchinformation:

Das Buch der Blumensammler hinter Gras als Impression
  • Gebundene Ausgabe: 346 Seiten
  • Verlag: Tropen; Auflage: 2. Druckaufl. 2018 (4. November 2018)
  • ISBN-10: 9783608503739
  • ISBN-13: 978-3608503739
  • ASIN: 3608503730

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