Kurzmeinung: Die Gabe von Naomi Alderman

Klappentext:

Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden. Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.

Kurzmeinung:

Naomi Alderman zeigt mit Ihrem Buch ein Szenario auf, indem die Frauen plötzlich das stärkere Geschlecht sind. Sie wirft dabei die GrGe auf, ob Frauen die besseren, gütigeren Herrscher von Ländern sein würden. Wie gingen die Männer mit der plötzlichen Machtumkehr um?

Das Buch ist nach Jahren unterteilt, in denen die Frauen die Gabe entdecken und diese durch einen Jungen mit einem YouTube Video publik gemacht wird, bis zu dem Moment, in dem diese neue Herrschaft scheinbar zusammenbricht. Das Buch umfasst einen Zeitraum von 1o Jahren und stellt Aufruhr, Putsch,  neue Religionen und Gewalt dar und doch ist es nur ein Roman, ein historischer Roman, der die Geschichte der Menschen teilweise erzählt…

Brilliante Idee: eine Buch in Buch Erzählung mit Illustrationen und scheinbar wissenschaftlichen Fakten und leichter Endzeitstimmung.

Gut geschrieben und durchaus zu empfehlen für alle die wissen möchten, wie eine Welt aussehen könnte, in der die Frauen die Macht haben.

 

Buchinformationen:

Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. Februar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453319117
ISBN-13: 978-3453319110

 

(C) Heyne

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Wie gut das ich es schon hier liegen habe 😉