Rezension: Ein Diamant macht noch keine Liebe von Lisa Torberg

Als Mitglied der millionenschweren Vandermeer-Dynastie müsste Annalie nicht arbeiten. Doch sie liebt die Diamanten aus den südafrikanischen Minen ihrer Familie – und ihr Job lenkt sie ab. Sie will nie mehr an den schrecklichen Vorfall in ihrer Heimatstadt Johannesburg denken, den Grund, weshalb ihr Vater mit ihr überstürzt nach Antwerpen zog. Und schon gar nicht an den Mann, den sie für immer verloren hat. Aber dann stirbt Paps, und sie hat keine andere Wahl, als seinen letzten Wunsch zu erfüllen und in die alte Heimat zu fliegen. Nach elf Jahren ist eine Begegnung mit dem Adoptivsohn ihrer Tante unausweichlich …Das Forbes Magazine bringt ihn auf die Titelseite und Christien Vandermeer wird seines Lebens nicht mehr froh. Von Frauen begehrt zu werden ist eine Sache, Stalking eine andere. Priscilla Huntington unterscheidet sich von allen. Sie ist erfrischend und reizt ihn, da sie ihre Unschuld erst in der Hochzeitsnacht verschenken wird. Es fehlen nur noch wenige Wochen bis zur Hochzeit, als die Vergangenheit in Form seiner Cousine Annalie über ihn hereinbricht …

Beurteilung:

Man nehme eine junge Liebe vermischt sie mit einem Hauch des Verbotenen und würzt es mit einem dunklen Familiengeheimnis, zur Garnierung reicht man diesen Cocktail mit einem exotischen Ort… Wegen mir Südafrika… und fertig ist die kleine Lektüre für den Sommer.

Lisa Torberg führt uns nach Südafrika in das Reich der Diamanten.

Nach dem Tod von Annalie’s Vater ist es an Christien und ihr den Familienkonzern zu erhalten – wäre da nur nicht dieser dunkle Tag vor 11 Jahren, der alles veränderte.

Was ist geschehen? Ist die Liebe stark genug die Vergangenheit zu überwinden?

Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Christien und Annalie in der jeweiligen Ich-Perspektive erzählt. Sie ist angenehm und leicht zu lesen. Annalie ist kein verschrecktes graues Mäuschen oder It-Girl, sondern eine Frau, die mit Können und Leistung überzeugen will. Auch Christien ist kein abgehobener Playboy. Alles in allem recht sympathische Figuren. Auch wenn sich mir nicht erschließt warum man Zandres Bruder überhaupt Raum gab oder wozu es diese Verlobte gibt. Denn de facto sind sie für die eigentliche Handlung unwichtig und fressen nur unnötig Platz und Raum.

Kurzum ein gelungener Roman für Zwischendurch mit einer süßen Liebesgeschichte. Und exotischen Drehorten.

4 von 5 Diamanten

#28/2018

Informationen zum Buch:
EBook only
Länge: 240 Seiten

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