Rezension: Der dunkle Kreis von Mattias Leivinger & Johannes Pinter

(c) Arctis Verlag

Klappentext:

Eine Mordserie überschattet Stockholm. Am Tatort begegnet Kommissarin Iris Riverdal dem Mörder, kann ihn aber nicht überwältigen. Nach und nach erkennen Iris und ihr Ermittlerteam, dass die Opfer einem Kreis von Menschen mit besonderen Fähigkeiten angehörten. All jene, die noch am Leben sind, müssen von nun an den Kampf gegen die unbekannte, dunkle Bedrohung aufnehmen. Und Iris erkennt, dass die Dunkelheit auch ein Teil von ihr selbst ist. Spätestens als ihre eigene Mutter tot aufgefunden wird.

Inhalt:

Die Polizistin Iris Riverdal ist Kommissarin und involviert in wirklich kuriosen Mordfällen und ein Verhalten von sich selber, das sie sich nicht erklären kann.

Bei dem ersten Mordfall ist Iris persönlich betroffen und zweifelt an allem was sie kennt und weiß.

Warum hat sie den Mann nicht überwältigt?

Warum hat sie alle Kraft aufwenden müssen um sich dem Mann gedanklich zu widersetzen und nicht auf die Frau, sondern in den Boden zu schießen?

Im Laufe des Buches verfolgen wir verschiedene Ansätze rund um merkwürdige Todesfälle in dieser Stadt.

Wir haben diverse Mordopfer, einen Nekromanten, es ist die Rede von Zombiepaste, Mordfälle die sich niemand erklären kann und “Die Dunkelheit”, die auch unsere Kommissarin zu überwältigen droht…

Wir hören von Telekinese, Telepathie und einem Geheimbund. Ein Mann der mit Spiegeln durch die Gegend fährt und diese einsetzt bei den Opfern und einer dunklen Macht zu dienen scheint.

Eine Mischung aus Ermittlungsarbeit und Mystischem verschmelzen in diesem Buch miteinander.

Fazit:

Wer einen klassischen Schwedenkrimi erwartet, der ist hier definitiv falsch, denn hier gibt es neben der Ermittlungsarbeit auch eine große Portionen Paranormales.

Die Schreibweise der Autoren ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber hat man sich dran gewöhnt, dann liest es sich vom Stil her gut.

Die Protagonisten blieben für mich leider alle recht blass und zu keinem konnte ich eine Beziehung aufbauen.

Auf Grund der vielen unterschiedlichen und scheinbar unzusammenhängenden Stränge, die im Buch erzählt werden, wird die Spannung deutlich ausgebremst.

Stellenweise plätschert die Geschichte auch nur vor sich hin und die Autoren scheinen das Wesentliche etwas aus dem Auge verloren zu haben.

Es gab Passagen, da habe ich keinerlei Zusammenhang für die Geschichte finden können und ich empfand sie als “Lückenfüller” um die 400 Seiten zu erreichen oder man wollte doch noch unbedingt Ermittlungsarbeit mit hinein bringen…

Im letzten Drittel allerdings zeigen die Autoren was sie können und das es besser geht als im Vorfeld und ich hatte den Eindruck von verschenktem Potential – Schade.

Die Idee von diesem Buch ist klasse und je weiter man in dem Buch vorankommt, desto runder wird auch die Geschichte und man erkennt ein grundsätzlich stimmiges Gesamtkonzept, allerdings konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

Guter Ansatz, gutes Ende mit deutlich erkennbarer Steigerung allerdings kann es nicht über die komplette Geschichte hinweg trösten und auch wenn das Ende auf einen zweiten Teil tipen lässt, ist für mich hier die Reise beendet.

Leider kann ich nur 2 von 5 möglichen Punkten geben, da ein gutes Ende leider kein gutes Buch macht.

 

Buchinformationen:

EBook:
Verlag: Arctis Verlag (9. März 2018)
Sprache: Deutsch
ASIN: B078HFKWM3
Verlag: Arctis Verlag (9. März 2018)

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3038800090
ISBN-13: 978-3038800095

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