#3Frauen1Buch – Stunde der Drachen – zwischen den Welten von Ewa Aukett

Die Maskerade fliegt auf und der Bogen der Vernunft wird eindeutig überspannt

Hallo zusammen,

heute begrüßen wir euch zu unserer zweiten Leseetappe zu unserem Buch, das ich zusammen mit den Ladys von Booktopische Leseliebe in unserer Rubrik #3Frauen1Buch lese.

Eine Etappe, die uns in die Knie zu zwingen drohte und eindeutig Grenzen aufzeigte.
Doch seht selbst.

Liebe Grüße
Tii

Für alle Quereinsteiger hier nochmal worum es geht:

*** Stunde der Drachen – zwischen den Welten ***

von Ewa Aukett

Stunde der Drachen 1 – Zwischen den Welten “Zwischen den Welten” – Der Auftakt zur Fantasy-Romance-Reihe von Bestseller-Autorin Ewa Aukett, bekannt auch durch ihre Topseller-Liebesromane wie “Nur dieses eine Mal”, “Atem auf deiner Haut”, “Déviance – Gefährliche Lust” u.v.m. Lee hat mit dem Sprung von der Brücke dem sicheren Tod entgegengeblickt und findet sich stattdessen scheinbar im mittelalterlichen Schottland wieder. Halb erfroren, wird die verwirrte Frau zur Burg des Clanherrn gebracht. Als sie Royce McCallahan gegenübertritt, spürt sie, dass hier Mächte am Werk sind, die mit Logik und Vernunft nicht erklärt werden können. Für Lee beginnt ein unglaubliches Abenteuer, bei dem sie lernt, dass Zeitreisen, Schwertkämpfe und Clanfehden ihre Bedeutung verlieren, wenn es um die eine große Liebe geht. Doch was hat es mit den Legenden um den Drachen auf sich, der das Wappen des McCallahan-Clans ziert? Und wieso ist sie in dieser Welt gelandet, in der immer mehr rätselhafte Prophezeiungen über ihr Schicksal ans Licht kommen? Warum nur fühlt sich dann alles so seltsam vertraut an? Als ihr Retter sie zur Burg seines Herrn bringt und sie Royce McCallahan gegenübertritt, spürt sie eines in aller Deutlichkeit: Ihr Leben wird vom heutigen Tag an nie wieder so sein, wie es war.

 

Etappe 2 – Kapitel 4 – 7

Melinda sagt:

Ich beginne das Schreiben meiner Eindrücke zum zweiten Leseabschnitt mit einem abgrundtiefen Seufzer.
Die Geschichte um Lee und Royce entwickelt sich zu meiner persönlichen Nemesis…
Danke, liebe Tii und liebe Michelle, dass ihr das schier endlose Geduld mit mir hattet und habt.
Inzwischen ist Lee für mich immer mehr wie eine nervige Bekanntschaft, bei deren Begegnung man die Augen verdrehen und abhauen möchte. Ich verstehe ihr Verhalten nicht. Wir kommen einfach nicht gut miteinander aus und sind uns nicht sehr sympathisch.
Nachdem sie ja vor Kurzem noch so abgrundtief unglücklich war, dass sie sich das Leben nehmen wollte, entpuppt sie sich nun als nymphomanische WonderWoman? Das ist schwer nachzuvollziehen für mich.
Und Royce? Gerade noch hat er ein schlechtes Gewissen, eine Frau „vermöbelt“ zu haben, verschwendet aber keinen Gedanken mehr daran, dass er sie quasi von der Kehle bis zum Bauch aufgeschlitzt hat. Ja, er ist ein rauer Geselle, was ich absolut einleuchtend und passend finde, aber dennoch erachte ich manche seiner Gedankengänge als eigenartig und etwas „drüber“.
Und… versteht mich nicht falsch, ich weiß gute Erotik in einem Buch durchaus zu schätzen. Ich lese das gerne! Aber hier ist es doch etwas absurd. Ich könnte es wohl nicht ertragen, wenn sich ein Mann, der gerade sein Messer einmal über meinen Körper hat fahren lassen, unmittelbar danach an mir reibt. Wiederholt. Und noch mal… Das Stehvermögen dieses Mannes ist, naja, geradezu hart.
Ich wünschte, ich würde Lee besser verstehen. Ehrlich.
Aber so bleibe ich mit einem Fragezeichen im Gesicht und anhaltendem Kopfschütteln zurück und überlege, ob ich weiterlese, da ich wohl nicht der richtige Leser für dieses Buch zu sein scheine…

Michelle sagt:

*kopfschüttelnd und einmal laut seufzend mich zurücklehenen muss*
Dieser Leseabschnitt hat nicht nur mich alle Nerven gekostet, sondern sogar meinen Mann. Ich glaube ich habe noch selten in meinem Leben so lautstark gelesen, wie während dieses Abschnittes. Lee und ich könnten unterschiedlicher nicht mehr denken und handeln. Sie macht wirklich IMMER das Gegenteil von dem was ich erwarte.
Nun könnte man ja meinen “Hey super die Autorin weiss zu überraschen!” … Ja das weiss sie in der Tat, nur leider komme ich mit diesen Überraschungen kaum klar. Royce ist ein Highlander, der seinen Willen durchzusetzen weiß, notfalls auch mit Gewalt. Mir als depressives Mädel, unerfahren in Beziehungen mit Männern und einer nicht sehr liebevolle Vater-Kind Beziehung, würde ja ein solch dominates und herrisches Bild eines Mannes erst mal wirklich Angst machen und gar keine anderen Gefühle zulassen. Nicht so bei Lee, denn sie ist aus unerklärlichen Gründen mutiger und unerschrockener also jede Wildkatze. Nicht nur dass sie einiges an Anfeindungen wegstecken muss, so muss sie auch einige doch sehr einschneidende Erfahrungen mit Royce einstecken und seltsamer Weise gelingt ihr das ohne größere Probleme. Hier stellte sich mir nun doch die Frage, wieso wollte sich eine so gefestigte Person dann vorher das Leben nehmen?
Damit aber nicht genug, denn das Frauenzimmer hat ein paar sehr eigene “Probleme”, der Mangel an Luxus, Körperpflege und ein übergroßes Verlangen nach körperlicher Liebe, obwohl sie diese doch noch gar nicht kennt, Denn das holde Weib ist noch Jungfrau und gibt sich dann ohne zu zögern gleich dem erst besten Grobian her, der einen Blick auf ihren Körper wagt?! Oh bitte … Lee wo warst du her aus unserer Zeit ca.?
Keine Sorge vor Krankheiten, Schwangerschaft oder gar Aids? Davon ab dass sie sich als Vegetarierin noch immer keine Sorgen um ihre Ernährung macht, es ist ja auch nur tiefster Winter mit Schnee .. da gab es sicherlich furchtbar viel Grünfutter für eine unfreiwillige Zeitreisende.
Kurzum … die Protagonistin entglitt mir hier völlig und entzog sich meinem Verständnis für ihr Denken und Handeln, ebenso wie ihrer Vorstellung von Zuneigung und Liebe. Wenn man bedenkt dass sie gerade mal den 3. oder 4. Tag in dieser Zeit verbrachte, geht mir das hier alles viel zu schnell und übereilt. Vom Drachen und Spannung ist noch weit und breit nichts zu finden und meine Lust weiter zu lesen rennt gegen 0.
Ich werde dennoch die Zähne zusammenbeißen mich von Lee’s Kampfgeist anstecken lassen (hoffentlich) und mich den weiteren Kapiteln stellen, in der Hoffnung, wenigstens noch einen Blick auf den Drachen zu bekommen.

Tii sagt:

Halleluja…diese 4 Kapitel haben mich wirklich an meine Grenzen getrieben (haha Triebe….Wortwitz…doch dazu kommen wir noch)
Jeglicher Bezug zu Lee und ihrer Person geht mir verloren. Sie und ihre Beweggründe oder Gedankengänge (insofern sie über ein bisschen Grütze zwischen den Ohren verfügt) werden mit jeder Seite unlogischer.
Hallo! Erde an Lee! Mädchen, bist du bei deiner Zeitreise mit dem Kopf zu fest aufgeschlagen oder was? Du bist keine Woche in dieser Zeit, kennst Royce ebenso kurze Zeit und redest schon von LIEBE? Bist mit 24 noch Jungfrau aber gibst dich wie femme fatal?
Klar. Highlander sind grob und rau. Aber deswegen Royce gleich als triebgesteuerte Bestie darzustellen, die nicht einmal vor Vergewaltigung zurückschreckt? Ist mir dann doch zu krass.
Kurzum ist mir gemeinhin der Aspekt mit dem Bettsport in diesen 4 Kapiteln doch etwas sehr….dominant. Gefühlte 2,75 Kapitel von 4 gehen quasi nur um das Pimpern. Respekt. Ich glaube Royce hat Viagra oder so…
Und statt, dass Madame sich mal Sorgen wegen Verhütung macht oder so…neee. Da jammert sie lieber über fehlende Duschen. Ist klar!
Ich persönlich warte noch auf dem Drachen und fürchte fast schon, dass es sich hierbei um eine Stellung beim Sex handelt oder so.
Ach ja, Lee’s Talent sich Feinde zu machen, nimmt gänzlich neue Dimensionen an. Aber hey, Madame will ja in ca 3 Wochen zur Amazone avancieren und ihre eigenen Schlachten schlagen. Wer also will sich da schon Sorgen machen?
Was genau es sich mit dem dubiosen Geschwafel vom Druiden auf sich hat muss sich auch noch zeigen…
Hoffentlich gibt es nun mehr HANDLUNG und weniger BETTSPORT.
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