Rezension: Schneeflockenküsschen von Jo Berger


Weihnachten ist für Amelie Stone schon lange nicht mehr das Fest der Liebe. Im Gegenteil, sie meidet alles, was damit zu tun hat. Als überzeugter Single und eiskalte Chefin des exklusiven New Yorker Modelabels »Stylish Amy« hat sie vor den Feiertagen jede Menge zu tun. Zumindest bis unvermittelt eine Frau auftaucht, die behauptet, ein Weihnachtsengel zu sein. Zu allem Überfluss steht Amelie plötzlich vor Ryan Malone, Inhaber von “Malones Christmas Wonderland”, mit dem sie eine etwas komplizierte Vergangenheit verbindet.

Wird es Ryan und dem Engel gelingen, in ihr den Zauber von Weihnachten – und den der Liebe – wieder zu erwecken?

Seitenanzahl: 210

Beurteilung:

Mit “Schneeflockenküsschen” machen wir die Bekanntschaft mit Amelie Stone. Eine junge attraktive Frau, die mit ihrem Job verheiratet ist und in ihrer Brust ein Herz aus Stein zu tragen scheint.
Sie hasst Weihnachten.
Sie hasst Gefühle.
Faktisch hasst sie Menschen…doch ganz tief in ihrem Inneren…
Im großen und ganzen ist Amelie eine Kreuzung aus Grinch und Mr. Scrooge. Wobei ich gewisse Grinch-Allüren ja schon nachvollziehen kann – aber das ist ein anderes Thema.
Und dann gibt es Ryan. Ryan ist ein Weihnachtsmensch. Er liebt diese Zeit. Er ist quasi das 100%ige Gegenteil von Amelie.
Tja, wie es so ist, ziehen sich Gegensätze an. Dumm nur, dass Amelie zu verbohrt und stur für Gefühle und mehr ist.
Zeit für ein Wunder und somit Mission für den Weihnachtsengel Elisa. Sie soll in nur zwei Tagen ein wahres Wunder wirken – Amelie’s Herz erweichen und sie mit Ryan zusammenbringen. Ein Kinderspiel…nicht.
Denn Amelie ist sturer als geahnt und der Engel muss wahrlich alle Register ziehen.
Wird sie es schaffen und Weihnachten retten?
Welche Bedeutung hat eine Schneekugel bei dem Ganzen?
Warum ist Amelie so verhärtet und kalt?
Das und vieles mehr erfahrt ihr in diesem Buch.
Alles in allem eine wunderbare Weihnachtsgeschichte – locker, flockig, leicht. Ideal für Zwischendurch, um den Weihnachtsstress zu entfliehen. Mit Humor, Gefühl und Spannung.
Allerdings fehlte mir persönlich dieses gewisse Etwas. Der Stern am Tannenbaum quasi.
Ich hätte gerne mehr und intensivere Begegnungen mit Ryan gehabt. Ich hätte gerne mehr über Amelie erfahren…ihr altes Ich kennengelernt. Vieles wirkte mir leider doch sehr gehetzt und abgerissen.
Dennoch vom Gesamteindruck fühlte ich mich durchaus unterhalten und konnte den Geist der Weihnacht erspüren.
Daher 4 von 5 Schneekugeln von mir.
#84/2017
PS: Ich habe dieses Buch im Rahmen der Aktion #3Frauen1Buch gelesen und bedanke mich recht herzlich bei Michelle und Melinda für diesen Spaß 🙂
Loading Likes...
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei: