Rezension: Gwendy´s Button Box von Stephen King und Richard Chizmar

(c) Hodder & Stoughton

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Hodder & Stoughton
Erstveröffentlichung: 27.06.17
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1473672090
ISBN-13: 978-1473672093
TITEL DER DEUTSCHEN AUSGABE:
Gwendys Wunschkasten 
Erscheinungstermin: 09.10.2017

Klappentexte 

Deutsche Ausgabe:
Wiedersehen mit Castle RockDie kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Englische Ausgabe:
The small town of CASTLE ROCK, MAINE has witnessed some strange events and unusual visitors over the years, but there is one story that has never been told…until now.

There are three ways up to Castle View from the town of Castle Rock: Route 117, Pleasant Road, and the Suicide Stairs. Every day in the summer of 1974 twelve-year-old Gwendy Peterson has taken the stairs, which are held by strong (if time-rusted) iron bolts and zig-zag up the cliffside.

At the top of the stairs, Gwendy catches her breath and listens to the shouts of the kids on the playground. From a bit farther away comes the chink of an aluminum bat hitting a baseball as the Senior League kids practice for the Labor Day charity game.

One day, a stranger calls to Gwendy: ‘Hey, girl. Come on over here for a bit. We ought to palaver, you and me.’

On a bench in the shade sits a man in black jeans, a black suit coat, and a white shirt unbuttoned at the top. On his head is a small neat black hat. The time will come when Gwendy has nightmares about that hat…

Inhalt:

Gwendy erhält von Mr. Farris Ihren Wunschkasten der aus zwei Hebeln und einer dazugehörigen Schublade besteht, verschieden farbige Knöpfe enthält und sie soll diesen Kasten behalten und als Geheimnis hüten. Obwohl sie zuerst zögert, kann sie diesem wunderschönen Kästchen nicht widerstehen und nimmt ihn an.
Obwohl Gwendy keine genauen Anweisungen erhält, ist Ihr sofort klar, dass diesem Kasten eine große Macht innewohnt und zerstörerisch ist, wenn sie die Knöpfe drückt.
Folgende Informationen erhält Gwendy:
  • Die Hebel funktionieren immer
  • Der rote Knopf kann mehr als einmal benutzt werden – der rote Knopf ist der “Wunschknopf”.
  • Sieben bunte Knöpfe symbolisieren die 7 Kontinente
  • Der schwarze Knopf…
Wer die Hebel bewegt wird belohnt mit einem Schokoladentier, dass in Form und Geschmack einzigartig ist und den Wunsch auf zusätzliche Schokolade oder Süßigkeiten vertreibt (Das ist doch ein Traum) oder aber mit einem wertvollen Silbergeldstück, das einen enormen Wert hat.
Gwendy bemerkt schnell, dass sich viele Dinge (inkl. sie selbst) positiv entwickeln. Sie nimmt ab, wird sportlich und auch Ihre Eltern scheinen sich neu zu verlieben.
Aber welchen Preis muss Gwendy dafür zahlen?

Fazit:

Stephen King und Richard Chizmar haben hier eine Geschichte geschaffen, die von der Frage:
“Was wäre wenn?” lebt.
So schlägt sich Gwendy mit Gewissensbissen herum, die sich alle um diese Frage drehen.
In Gwendy herrscht Gefühlschaos und ein sehr ambivalentes Verhältnis zu der Box. Als sie eines Tages den roten Knopf drückt, da sie Ihre Neugier nicht mehr bezähmen kann, löst Sie trotz aller Vorsicht und Recherche eine Katastrophe aus und bezahlt das mit gesundheitlichen Symptomen.
Viele Jahre ist die Box in Gwendys Besitz und sie will der Versuchung nicht erliegen, der Verlockung der Box widerstehen, aber ob es Ihr auch gelingt?
Welche Auswirkung hat die Box auf Ihr Leben?
Kann etwas so gewaltiges und durchaus böses tatsächlich auch positive Dinge bewirken?
Eine dichte und düstere Atmosphäre haben die beiden Autoren in diesem Buch geschaffen in dem Gwendys Weg gemeinsam mit der Box beschrieben wird.
Ein kleines Manko:
Es wird groß angesprochen, dass wir zurück in Castle Rock sind, leider kommt davon im Buch nicht so viel rüber, es hätte auch in jeder anderen Stadt spielen können. Der Geschichte tut es keinen Abbruch und bevor man sich versehen kann ist man auch schon durch.
Wer englische Bücher liest, sollte durchaus zu der Ausgabe greifen für die ich mich entschieden habe.
Diese Ausgabe ist illustriert.
Wer sich für einen Teil der Illustrationen interessiert, darf gerne auf diesen Link klicken:


Eigentlich ist diese Geschichte mit ca. 180 Seiten eher eine Kurzgeschichte, aber sie ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Zieht man Illustrationen ab und die große Schrift, dann bleibt am Ende eigentlich eine ca. 100 seitige Kurzgeschichte übrig, aber das ist auch absolut in Ordnung.Volle 5 von 5 Punkten für diese grandiose Geschichte des Meisters und Richard Chizmar und eine klare Empfehlung für alle Fans der Phantastik.

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