Rezension: Die Träume, die ich rief von Daniel Möller

(c) BOD / Daniel Möller

 

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 312 Seiten
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 22.12.16
ASIN: B01N6JG4SZ

 

Klappentext:

Familienvater Henri wird unvermittelt von sehr real wirkenden Träumen heimgesucht. Vor diesen beängstigenden nächtlichen Erlebnissen findet er selbst am Tage keine Ruhe, wodurch ihm allmählich sein wirkliches Leben aus den Händen gleitet.
Die Frau, die Henri wiederholt nachts erscheint, begegnet ihm obendrein wahrhaftig in Gestalt der neuen Arbeitskollegin Irina, und er versucht vergeblich, sich der Faszination der schönen Rothaarigen zu entziehen. Um nicht den Verstand zu verlieren, sieht Henri nur einen Ausweg: Er muss sich Irina bewusst in einem Traum stellen und diesen nach seinen eigenen Vorstellungen lenken …

Inhalt:

Henri ist glücklich verheiratet und Vater von zwei Kindern. Eigentlich träumt er nie, bis er eines nachts einen sehr real wirkenden Traum, von einer wunderschönen rothaarigen Frau hat, die er anscheinend begehrt. Als dann noch die neue Kollegin Irina ins Spiel kommt, ist Henri fest davon überzeugt, dass es mit den Träumen mehr auf sich hat. Ihn plagt ein schlechtes Gewissen und er wird immer verschlossener und reizbarer seiner Familie und seinem Kollegen und Freund Stefan gegenüber.
Im Verlauf des Buches erleben wir, wie der Protagonist Henri sich von den Träumen befreien will und welche Auswirkungen das auf sein reales Leben hat.
Für mich waren die Träume allerdings eher schmückendes Beiwerk und nicht der Hauptplot in dem Buch. Eigentlich ist es für mich eher eine Geschichte um eine attraktive Frau, die sich in Hirngespinste verrent und Stalkertendenzen aufweist.

Fazit:

Daniel Möller hat das Buch gut und flüssig geschrieben, allerdings erwartet einen eine andere Story, als man evtl. vom Klappentext her glauben könnte.
Ich hatte eine ausgiebige Reise in die Traumwelt erwartet mit wirren und realen Träumen.
Mit Ereignissen, die sich dann auch in der Wirklichkeit wieder finden gerechnet.
Ich hatte Spannung erwartet und Verknüpfungen aus Traumwelt und realer Welt.
Leider habe ich das in der Form nicht geboten bekommen.
Gelesen habe ich einen gut geschriebenen Roman, der aufzeigt wie weit sich Menschen in Dinge hineinsteigern können und das es häufig hilft zu reden, egal mit wem. Ein Drama um Monogamie und Versuchung.
Noch ein Wort zu Irina der rothaarigen Schönheit: Mein Gott ist diese Frau nervig, intrigant und habe ich schon nervig erwähnt?
Es ist schon eine Kunst einen Charakter zu schaffen, bei dem man die Augen verdreht und denkt: Die hat wirklich nicht mehr alle beisammen, das ist dem Autor hier hervorragend gelungen.
Seine Frau und die Kinder sind die einzigen anderen Protagonisten, die noch einen größeren Teil der Geschichte einnehmen, alle anderen sind eigentlich nur Randfiguren und so werden sie auch dargestellt.
Leider kann ich dem Buch nur 3 von 5 möglichen Sternen geben, da es mich nicht gepackt hat.
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