Rezension: Totgespielt von L.C. Frey

(c) L.C. Frey
Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 380 Seiten
ASIN: B01BJ7OSK0

 

Klappentext:

Der erfolgreiche Thriller-Autor Andreas Herzog erwacht nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu schrecklichen Neuigkeiten: Er soll seine Ex-Frau grausam verstümmelt und ermordet haben – vor den Augen ihres gemeinsamen Sohnes. Doch Herzog ist überzeugt von seiner Unschuld und stürzt sich in eine waghalsige Flucht mit der jungen Krankenschwester Lina. Während Herzog sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellt, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion: Weitere brutal zugerichtete Leichen tauchen auf – ermordet nach dem Muster in Herzogs letztem Thriller …

Inhalt:

Andreas Herzog, Autor von Thrillern, erwacht im Krankenhaus ohne Erinnerung an die letzten drei Tage.
Blutbefleckt wurde er auf der Straße aufgelesen und steht jetzt unter Mordverdacht. Was macht ein vernünftig denkender Mensch? Richtig flüchten und Hilfe bekommt er auch von der Krankenschwester Lina.
Ist Herzog nur Autor von wirklich blutige und kranken Thrillern, oder auch kaltblütiger Killer?
Dieser Frage versuchen wir während der Geschichte auf den Grund zu gehen.
Der Polizeipsychologe diagnostiziert eine dissoziative Persönlichkeitsstörung und behauptet, dass Herzog sich nur nicht an den Mord bzw. die Morde erinnern kann, da seine dunkle Seite die Kontrolle übernommen hat und einiges scheint tatsächlich darauf hinzu weisen.
Man überlegt, was ist Realität und was entspringt nur den Gedanken von Herzog.
Wie passt die Krankenschwester Lina ins Bild? Will sie dem Autor wirklich  nur helfen, da sie ein treuer Fan ist, oder stecken andere Motive dahinter?

Fazit:

L.C. Frey schafft es mit seiner schnörkellosen und geraden Sprache die Geschichte voranzutreiben, so dass man das Buch eigentlich kaum aus der Hand legen mag.
Während des Lesens bekommt man mit Hilfe von unterschiedlichen Blickwinkeln einen guten Eindruck der kompletten Geschichte, was mich auch ziemlich schnell auf die richtige Spur gebracht hat. Von daher kam das Ende für mich nicht wirklich überraschend, aber das ist auch schon der größte Kritikpunkt. Am Ende löst sich alles sauber auf.
Auch in diesem Buch gewährt uns der Autor einen tiefen Einblick in die Abgründe der Seele eines Killers, der Psychospiele mit seinen Opfern spielt.
Das war mein zweiter Thriller von L.C. Frey und auch dieser hat mir durch die Bank gefallen.
Einen halben Punkt ziehe ich ab, da mir der Epilog dann doch etwas zu blumig war und mir nicht ganz so gut gefallen hat und da ich doch recht schnell auf den Täter gekommen bin, das hat mir aber nicht den Spaß an dem Buch genommen.
4,5 von 5 möglichen Punkten
Eine kleine Warnung:
Wer Probleme mit Mißbrauch von Kindern hat, sollte an dieses Buch mit Vorsicht herangehen, denn auch das wird durch die Lina und Ihre Kindheit thematisiert.
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Bin mir gerad unsicher, aber es subt bereits bei mir … glaub ich 😀 Hab Band 1 der sauer-Reihe und zwei oder drei eher kürzere Storys von ihm gelesen – bin Fan (= Nur das letzte (hachjee, Titel fällt mir gerad nicht ein … Kaltes Herz??*schäm) konnte mich leider nicht begeistern.

Welches ist das andere Buch das du von ihm gelesen hast?

Liebe Grüße
Janna

Sind aj auch nicht chronologisch – außer villt die Sauer-Reihe, Band 2 liegt noch ungelesen hier. Kann dir auch seine Kurzgeschichten um "Jake Sloburn" empfehlen, nur erwarte keinen Horror – sonst ist eine kleine Enttäuschung dabei.